Die Geschichte des Pfingstfestes
Das Pfingstfest gehört zu den Hauptfesten des Judentums. Ursprünglich war es eine Art Erntedankfest, genannt Schawuot. Es markierte den Abschluss der Weizenernte. Schawuot bedeutet "Wochen" und verweist auf die mit dem fünfzigsten Tag vollendeten sieben Wochen nach dem Osterfest (hebräisch Pessach) hin. Die griechisch sprechenden Juden nannten dieses Fest Pentekostē, (am fünfzigsten Tag), woraus über das gotische "Paintekuste" der heutige Begriff "Pfingsten" entstand.
Nachdem der Jerusalemer Tempel im Jahr 70 n. Chr. zerstört wurde, wandelte sich die Bedeutung dieses Festes. Fortan wurde die Offenbarung der Tora (erste Teil der hebräischen Bibel) an das Volk Israel und die alljährliche Erneuerung des Bundes mit Gott gefeiert.
Die Lukas Evangelien besagen, dass die Apostel an Pfingsten von herabsteigenden züngelnden Flammen berührt wurden. So erhielten Sie vom Geist Gottes die Fähigkeit in vielen unterschiedlichen Sprachen von seinen Taten und denen Jesu zu berichten. Petrus erreichte so viele Zuhörer, dass sich daraufhin 3.000 Gläubige im Namen Jesus Christus taufen ließen. Dies war die erste christliche Gemeinschaft und somit der Geburtstag der Kirche.
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