Das Erbe der Zeitwächter: Warum Nachhaltigkeit die moderne Form hanseatischer Haltung ist
Der Ursprung: Als Zeitrechnung noch Naturschutz war
Wenn wir heute über Nachhaltigkeit sprechen, blicken wir oft in die Zukunft. Doch die Wurzeln dieses Denkens liegen tief in der Geschichte des Kalenders. Die ersten Kalendersysteme der Menschheit – ob am Nil, in Mesopotamien oder in den Wäldern Nordeuropas – waren keine abstrakten Zahlenspiele. Sie waren Überlebenswerkzeuge, die den Menschen halfen, sich mit den Rhythmen der Natur zu synchronisieren.
Ein Kalender diente dazu, die Ressourcen der Erde zur richtigen Zeit zu nutzen, ohne sie zu erschöpfen. Er lehrte den Menschen, wann die Saat auszubringen war und wann der Boden Ruhe brauchte. In einer Zeit, in der die industrielle Produktion oft den Kontakt zur Natürlichkeit verloren hat, verstehen wir den modernen Wandkalender als Rückbesinnung auf dieses Gleichgewicht: Ein langlebiges Produkt, das die Zeit nicht nur misst, sondern sie auch achtet.
Der hanseatische Kompass: Nachhaltigkeit als ethisches Fundament
Bei PRINTAS ist ökologische Verantwortung keine Marketing-Abteilung, sondern eine Haltung, die wir als „Ehrbare Kaufleute“ tief in unserer hanseatischen DNA tragen. In Hamburg wissen wir seit Jahrhunderten: Nur wer nachhaltig wirtschaftet und seine Ressourcen schont, bleibt über Generationen hinweg erfolgreich.
Für uns bedeutet das: Qualität ist der größte Feind der Verschwendung. Ein Billigimport, der nach drei Monaten entsorgt wird, weil er sich einrollt oder verblasst, ist ökologisch und ökonomisch gescheitert. Ein PRINTAS-Kalender hingegen ist darauf ausgelegt, ein ganzes Jahr lang – und darüber hinaus – als stabiles Werkzeug an der Wand zu bestehen. Diese Langlebigkeit ist die ehrlichste Form der Nachhaltigkeit. Wir produzieren keine Wegwerfartikel, sondern bleibende Werte.
Die Anatomie des grünen Kalenders: Materialien mit Zukunft
Energie und Produktion
- Produktion mit 100 % Ökostrom aus deutscher Wasser- und Windkraft.
- Wasser- und chemiefreie Druckplattenherstellung.
- Intelligente Maschinensteuerungen zur Reduzierung des Energieverbrauchs.
- Inline-Farbmesssysteme zur Verringerung von Makulatur und Materialeinsatz.
- Reduzierter Einsatz von Isopropylalkohol sowie automatische Wascheinrichtungen zur Senkung von VOC-Emissionen.
Farben und Materialien
Druck mit mineralölfreien Farben aus nachwachsenden Rohstoffen auf Leinölbasis.
Verwendung vollständig recyclingfähiger Papier- und Kartonmaterialien.
Wasserbasierte Dispersionslacke und Schmierstoffe, die die H1-Kriterien erfüllen.
Papier und Karton
Für unsere Rückwände verwenden wir Karton aus Primärfasern aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Die Rohstoffe stammen überwiegend aus Aufforstungsflächen und nicht aus der Abholzung von Urwäldern.
Für die Kalendarien setzen wir hochwertiges Papier aus schwedischer Produktion ein. Die verwendeten Fasern stammen aus nachhaltig bewirtschafteten skandinavischen Wäldern. Die Herstellung erfolgt unter strengen Umweltstandards und mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien.
FSC und CO₂-Kompensation
Die von uns eingesetzten Papier- und Kartonqualitäten stammen aus nachhaltig bewirtschafteten Forstbeständen. Diese Materialien können auch in FSC-zertifizierten Lieferketten eingesetzt werden. Da PRINTAS selbst nicht FSC-zertifiziert ist, führen wir keine FSC-Kennzeichnung. Herkunft, Materialqualität und nachhaltige Bewirtschaftung der Rohstoffe bleiben davon unberührt.
Auf CO₂-Kompensationsmodelle verzichten wir bewusst. Stattdessen investieren wir direkt in energieeffiziente Prozesse, moderne Produktionstechnik und die kontinuierliche Reduzierung von Ressourcenverbrauch und Emissionen.
Nachhaltigkeit bedeutet für uns nicht möglichst viele Siegel, sondern möglichst viele konkrete Maßnahmen mit nachvollziehbarer Wirkung.